peggy

Pina Colada (Mocktail)

Ich trinke keinen Alkohol mehr, liebe aber Pina Colada. Daher habe ich mich riesig gefreut, also ich endlich ein alkoholfreies Rezept fand, das genauso schmeckt. Was ich aber noch nicht fand, ist ein vergleichbares Strawberry Colada-Rezept. Wenn Ihr eines kennt, lasst es mich unbedingt wissen.

Zutaten: 

  • 160 ml Ananassaft
  • 8 cl Sahne
  • 9 cl Kokossirup (Achtung: sehr süß! wenn Du es nicht so süß magst, nimm gerne weniger)
  • Eiswürfel

Zubereitung:

Nicht schwer zu erraten: Eiswürfel ins Glas geben, Zutaten einfach zusammen geben, mixen und ins Glas geben. Ich selbst besitzen keinen Cocktailshaker, aber einen normale Trinkflasche eignet sich genauso gut!

Und hier noch ein passender Song:

 

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Meeressehnsucht

Meeressehnsucht

Ich möchte das Rauschen des Meeres in meinen Ohren einfangen,
den Anblick der Wellen in meine Augen brennen,
den Wind in meinen Haaren fixieren,
die Salzluft in meiner Nase festhalten,
die Haptik des Sands an meinen Füssen bewahren,
den Geschmack des Salzwassers auf meiner Zunge konservieren,
die Kraft des Wassers in meinen Verstand verankern und
die Freiheit am Meer in meinem Herzen tragen.

(2021)

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elende Welt

elende Welt

Warum müssen Menschen sterben,
weil es andern so gefällt?
Warum müssen Menschen leiden,
all das Elend dieser Welt…

Warum Rechte anderer Lebewesen beschneiden,
damit diese leiden?
Können wir wirklich keine Humanität zeigen?
Es fällt mir schwer, dies zu ertragen.
Doch was nützt es, sich zu beklagen?

Ich fühle mich oft hilflos und ganz klein
und manchmal möchte ich laut schreien.
Kann sich jemals etwas ändern?
Manchmal denk ich leider nein.

Denn seit Menschen jemals lebten
und sie stets nach "Besserem" strebten,
gibt es Gewalt, Hass und Krieg,
da die Mehrheit meistens schwieg.

Die Gründe waren meist die Gleichen,
initiiert oft von den Reichen.
Ob Religion, ob Macht, ob Geld,
dafür zieht man gern ins Feld.

Ein Anlass ist immer schnell gefunden,
andere Menschen zu verwunden
und zeitgleich zu bekunden,
man fühlt sich an Menschenrechte gebunden.

Das wir alle Menschen sind, versteht und lebt oft nur ein Kind.
Normal sind Krieg und Leid,
weltweit..

Ob sich dies jemals ändern wird,
bevor die gesamte Menschheit stirbt?

Realistisch betrachtet wohl eher nicht,
doch es ist unsere verdammte Pflicht,
und dann ist auch ein klein wenig Hoffnung in Sicht,
dass wir die Täter benennen und von ihren Ämtern trennen.

Damit all das Elend dieser Welt
irgendwann in sich zusammenfällt.

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Wo bist Du?

Wo bist Du?

Wo bist Du, jetzt wo ich dich wirklich brauche?
Du wolltest doch für mich da sein, in guten wie in schlechten Zeiten,
sagtest Du würdest immer für uns kämpfen.
Unsere Beziehung war doch von unserer Kommunikation geprägt, ohne Angst sich gegenseitig die Meinung zu sagen.
Wir liebten uns so wie wir waren und wollten dem anderen seine eigene Entfaltung ermöglichen.
Nicht nur finanziell wollten wir uns unterstützen, wir wollten uns gegenseitig auf dem Weg durchs Leben begleiten.
Freiheit wollten wir uns geben und gemeinsam das selbe Grundverständnis leben.
Doch was ist geblieben?
Lügen und Feigheit ist das was bleibt, mit ein bisschen Fantasie noch ein Funken Menschlichkeit.
Ich frage mich daher mehr und mehr:
Wo bist Du mein geliebter politischer Liberalismus, wann kommst Du wieder her?
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To be with you

To be with you

To see you is the best for my eyes,
to kiss you is the best for my lips,
to listen your voice is the best for my ears,
to smell you is the best for my nose,
to touch you is the best for my skin,
to be with you is the best for me.

(2020)

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Körpervertrauen

Körpervertrauen

Schon als Kind begleiten mich Schmerzen
und mein Weg führte mich zu vielen Ärzten.
Ich war gesund, sie fanden nichts,
und sagten mir dann ins Gesicht:

Du bist gesund, stell dich nicht so an,
die Hoffnung: vielleicht nimmt man mich erst, irgendwann.
Das Resultat: selbst die eigene Mutter glaubt dir nicht,
selbst wenn du dir das Brustbein brichst.

Mein Körper, wie soll ich Dir vertrauen,
ich kann nicht auf Dich bauen.

Das Haus traue ich mich kaum zu verlassen,
aus der Angst die nächste Toilette zu verpassen.
Getrunken wird vorher schon kaum,
um nicht zu erwachen im Albtraum
in dem die Blase drückt
wie verrückt.
Denn manche Tage ruft die Toilette gefühlt alle 10 Minuten,
da muss ich mich oft ganz schön sputen.

Mein Körper, wie soll ich Dir vertrauen,
ich kann nicht auf Dich bauen.

Und auch der Darm macht was er will,
auch wenn ich mir wünsche: bitte chill.
Plane ich den Tag unterwegs zu sein,
nehme ich vorsorglich Loperamid ein.

Auf Essen wird vorher möglichst verzichtet,
damit mein Darm unterwegs nichts anrichtet.
Denn lieber hungern und möglichst auf der sichern Seite,
als wenn ich in das Unglück gleite.

Mein Körper, wie soll ich Dir vertrauen,
ich kann nicht auf Dich bauen.

Im Schienbein zieht es, geht es mir nicht gut,
manchmal spüre ich dann ein bisschen Wut.
Und auch der Rücken,
kann nicht aufhören zu drücken.

Von der Schulter fangen wir erst gar nicht an zu reden,
denn klinisch lässt sich wie immer nichts belegen.
Doch jeden Morgen fühle ich mich steif, als wäre ich ein alter Greis.
Und auch die Handgelenke haben keine Kraft und ich frag mich warum mein Körper das macht.

Mein Körper, wie soll ich Dir vertrauen,
ich kann nicht auf Dich bauen.

Meine Umgebung sieht mich oft als Mimose,
denn es gibt keine offizielle Diagnose.
Die Hilflosigkeit ist unerträglich und
manchmal fühle ich mich kläglich.

Und ich frag mich, warum all dies geschieht
und wie man sich dem entzieht.
Bis heute habe ich keinen Antwort gefunden,
warum mein Körper fühlt sich so geschunden.

Alles scheint aus der Balance,
doch vielleicht ergibt sich doch noch die Chance,
das ich eines Tages kann meinen Körper ertragen und sagen:

Mein Körper, ich kann Dir ganz vertrauen und immer auf Dich bauen.

(2020)

 

 

 

 

 

 

 

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Edvard Munch

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Maler: Edvard Munch
Originaltitel: Edvard Munch : Selvportrett
Standort: Munchmuseet, Oslo
Jahr: 1966

Maler: Edvard Munch
Originaltitel: Edvard Munch : Selvportrett
Standort: Norwegen
Jahr: unbekannt

Edvard Munch ist den meisten von uns vermutlich durch sein berühmtestes Bild “ Der Schrei“ bekannt. Er wurde am 12.12.1863 in Løten (Norwegen) als zweites Kind einer streng religiösen Familie geboren und zählt heut zu einem der bedeutendsten Maler und Wegbereiter des Expressionismus. Sein Leben war zeitlebens beschwerlich. Schon bei seiner Geburt ging man davon aus, dass er diese nicht überleben wird und beeilte sich mit einer Nottaufe. Als er gerade einmal fünf Jahre alt war, verstarb seine Mutter Laura Munch (geb. Bjølstad) an Tuberkulose. Fortan las der Vater den Kindern täglich den Abschiedsbrief der Mutter vor, in dem sie die Kinder anhält ein christliches Leben zu führen, um sie im Himmel wiederzusehen.1

Seit dem Tod der Mutter kümmerte sich seine Tante, selbst Zeichnerin und Malerin, um die Familie und förderte Munchs Talent. Munch hatte drei Schwestern und einen Bruder. 1877 verstarb auch seine Lieblingsschwester an Tuberkulose. Sein Vater litt an Depressionen und wandte sich einer puritanischen Religiosität zu. Im Zuge dessen verschlechterten sich die Lebensverhältnisse der Familie zusehends und auch Munchs Gesundheitszustand begann sich zu verschlimmern. Zeitgleich besuchte er erstmals Ausstellungen und fertigte erste Skizzen und Aquarelle an. Als Erwachsener begann Munch auf Drängen seines Vaters Dr. Christian Munch ein Studium der Ingenieurwissenschaft, welches er nach kurzer Zeit zugunsten einer künstlerischen Ausbildung abbrach. 1881 begann er seine Ausbildung an der Zeichenschule im heutigen Oslo (damals Kristiania). Im selben Jahr verkaufte er seine ersten zwei kleinen Bilder auf einer Auktion für nur 26,5 Kronen. Drei Jahre später schloss er sich der Künstlergruppe „Kristiania-Bohème“ an. Die Gruppe lehnte sich gegen gesellschaftliche Moralvorstellungen auf und trat u. a. für sexuelle Freiheit ein. Ab 1885 verweilte Munch öfter in Paris und nahm dort ebenfalls Zeichenunterricht. Während eines Sommeraufenthaltes mit seiner Familie in Borre (Dänemark) lernte er Milly Thaulow kennen. Sie war verheiratet. Nichtsdestotrotz begann zwischen beiden eine mehrmonatige Affäre. Sie war seine erste große Liebe. Als sie sich später scheiden ließ und dennoch kein Interesse an Munch zeigte, prägte diese Enttäuschung sein Leben lang seine Beziehungen gegenüber Frauen. Zukünftig waren spontane, kurze Flirts und eine darauffolgende lebenslange Faszination für die ehemals Geliebte charakteristisch für sein Liebesleben. Geheiratet hat er nie.

Seine erste eigene Ausstellung eröffnete er 1889 in einem Osloer Studentenverein. Diese umfasste 110 Werke, 63 Gemälde und 46 Zeichnungen. Im selben Jahr verstarb sein Vater. Drei Jahre später folgte er einer Einladung des Vereins Berliner Künstler.2 Ein hoch angesehenes Vereinsmitglied, bekannt durch seine realistischen Fjordlandschaften, empfahl Munch als Künstler. Seine Ausstellung umfasste 55 von ihm selbst ausgewählte Werke aller Schaffensperioden und mündete im sogenannten „Munch-Skandal“. Die Kunstwelt und Besucher waren zum Teil so entsetzt, dass eine Schließung der Ausstellung in Erwägung gezogen wurde. Dabei stießen gar nicht die Motive selbst auf Kritik, sondern seine Malweise. Ein Kollege hatte bereits in Norwegen zu ihm gesagt „Du malst wie ein Schwein, Edvard. So kann man Hände nicht malen. Sie sehen aus wie Vorschlaghämmer.“ Der Bildhauer Max Kruse äußerte sich im Nachgang der Ausstellung wie folgt. „Wir hatten Edvard Munch zu einer Ausstellung eingeladen. Aber von dem Ausbruch der Entrüstung, ja Wut, bei den alten Herren hatten wir uns keine Vorstellung gemacht.“ So titulierte z.B. der Maler und damalige Direktor der Akademie der Künste, Anton von Werner, die Ausstellung als Schweinerei und Gemeinheit. Er war ebenfalls federführend in der Diskussion um die Schließung der Ausstellung. Diese Debatte spaltete die Künstler in Befürworter und Gegner. Letztlich entschied sich die Mehrheit der Vereinsmitglieder für die Schließung der Ausstellung. 80 Mitglieder waren jedoch so entschieden gegen die Schließung, dass sie anschließend den Saal verließen und direkt die Berliner Secession gründeten. Dieser Eklat gilt in der Deutschen Kunstgeschichte als Geburtsstunde der modernen Kunst. Die Ausstellung machte Munch zu einem bekannten Künstler, dennoch verkaufte er nur wenige Bilder. Er entschied sich, anschließend weiter in Berlin zu bleiben.3+4

Kurze Zeit nach seinem Umzug begann er mit den Arbeiten an seiner berühmten Gemäldeserie “Ein Menschenleben”. Neben Werken wie “Vampir”, “Der Sturm”, “Madonna” und “Die Stimme” zählt zu der Serie auch sein bekanntestes Bild “Der Schrei“. In Berlin verkehrte er ebenfalls mit vielen Schriftstellern, vorzugsweise im „Zum schwarzen Ferkel“. So lernte er Stanisław Przybyszewski kennen, der das erste Buch über Munch herausgab.

Wirklich sesshafte war er in dieser Zeit nie. Paris, Amsterdam, Florenz, Brüssel und Rom sind nur einige seiner Stationen der kommenden Jahre. Ebenso folgten europaweite Ausstellungen. 1897 erwarb Munch ein Haus in Aasgaardstrand (Norwegen), in dem er sich fortan regelmäßig aufhielt. Dort traf er ein Jahr später vermutlich erstmals Tulla Larsen, mit der er vier Jahre liiert war. Am Ende der Beziehung, 1902, kam es zum Streit, in dessen Zuge sich ein Pistolenschuss löste und Munch ein Glied des Ringfingers seiner linken Hand abriss. Seitdem musste er ohne das äußere Fingerglied leben und malen. Keiner der beiden konnte wirklich erklären, wie es zu dem Vorfall kam, weshalb auch nie die Schuldfrage geklärt wurde. In seiner „Marat“-Serie versucht er dieses Erlebnis zu verarbeiten.

Im selben Jahr stellte er seine 22 Gemälde umfassende Serie „Der Lebensfries“ in der Berliner Secession aus, welche sich thematisch mit Liebe, Tod, Eifersucht und Einsamkeit befasste. Eine Aufnahme in die Künstlergruppe „Die Brücke“ lehnte er ab. 1906 entwarf Munch für das Deutsche Theater in Berlin für zwei Stücke Bühnenbilder. Ein Jahr später folgten Dekorationen für ein neues Foyer sowie ebenfalls Bühnenbilder in Max Reinhardts Berliner Kammerspielen. 1908 wurde Munch zum Ritter des St.-Olav-Ordens geschlagen. Im selben Jahr erlitt er einen Nervenzusammenbruch, der durch seine Alkoholsucht begünstigt wurde und in einem halbjährlichen Klinikaufenthalt mündete. Er litt den Großteil seines Lebens an Depressionen, Halluzinationen, Verfolgungswahn und Todesangst. Dem Alkoholismus konnte er durch den Klinikaufenthalt jedoch entsagen.

Ein Jahr später kehrte er nach Norwegen zurück und entwarf Dekorationen für die Aula der Osloer Universität. 1911 gewann er die Ausschreibung für die Universitätsdekoration, musste allerdings neue Entwürfe einreichen. Erst 1914 akzeptierte die Universität die Arbeiten Munchs nach langen Auseinandersetzungen als Geschenk. Als einziger lebender Künstler neben Pablo Picasso erhielt Munch 1912 einen Ehrensaal in der Sonderbund-Ausstellung in Köln.

1916 kaufte er ein Haus auf Ekely, einer Gärtnerei in Oslo, in dem er bis zu seinem Tod verweilte.

1923 wurde er Mitglied der Akademie der Künste und 1925 Ehrenmitglied der Bayrischen Akademie der Künste.

1930 erkrankte er an den Augen, wodurch er mehrere Jahre nicht arbeiten konnte. Erst 1936 erfolgte seine nächste Einzelausstellung in London.

1937 stuften die Nationalsozialisten seine Kunst als entartet ein und beschlagnahmten 82 seiner Bilder aus verschiedenen Ausstellungen. Zwei Jahre später wurden von diesen Werken 14 Gemälde und 31 Grafiken in Oslo versteigert.

1940 besetzten die Nationalsozialisten Norwegen, was Munch beunruhigte. Er befürchtete, dass diese auf seinen Besitz zugreifen. Obwohl dies tatsächlich geplant war, ließ man Munch bis zu seinem Tod in Ruhe. Allerdings veranlasste ihn die Situation dazu, die Stadt Oslo als seine Erbin einzusetzen.

Am 23. 1944 Januar starb Munch im Alter von 81 Jahren auf Ekely an einer Lungenentzündung. Er vermachte der Stadt Oslo etwa 1.000 Gemälde, 15.400 Grafiken, 4.500 Aquarelle und Zeichnungen sowie sechs Skulpturen. Diese befinden sich heute im Munch-Museum Oslo.1+2


1Cicero. Magazin für politische Kultur. (o.J.): Existenzangst auf Leinwand gebannt. Edvard Munch “Der Schrei”. Hg. v. Res Publica Verlags GmbH. Online verfügbar unter https://www.cicero.de/kultur/existenzangst-auf-leinwand-gebannt/49124, zuletzt geprüft am 22.02.2021.
3Frankfurter Allgemeine Zeitung [Hrsg.] (1998): Überprüfung einer Legende. Die Berliner Zeitungen über Edvard Munch im Jahre 1892. Online verfügbar unter https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-ueberpruefung-einer-legende-11319151.html, zuletzt aktualisiert am 17.06.1998, zuletzt geprüft am 22.02.2021.
2Matzner, A. (2019): Edvard Munch: Biografie. Werk und Leben des norwegischen Symbolisten. Online verfügbar unter https://artinwords.de/edvard-munch-biografie/, zuletzt aktualisiert am 06.10.2019, zuletzt geprüft am 22.02.2021.
4Thiele, C. (2017): Viel Lärm um Munch. Hg. v. Deutschlandfunk. Online verfügbar unter https://www.deutschlandfunk.de/vor-125-jahren-viel-laerm-um-munch.871.de.html?dram:article_id=399882, zuletzt aktualisiert am 05.11.2017, zuletzt geprüft am 22.02.2021.

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2020

2020

Selten hat eine Jahreszahl allein aufgrund ihrer Ästhetik das Jahr so gut widergespiegelt,
durch Corona wurde die Welt quasi abgeriegelt.

2020 besteht aus zweimal derselben Zahl,
sowie die Politik gleichsam befahl:
Lockdown.
Für viele das reinste Grauen.
Vieles war nicht gut durchdacht
und hat vor allem Eltern das Leben schwer gemacht.

Und trotz der vielen Entscheidungen in diesem Jahr
wurde leider wieder einmal klar:
Manches ändert sich anscheinend nie,
auch nicht durch eine Pandemie.
Investition in Schulen hat weiterhin keine Priorität,
in wichtigsten Bereich setzt man auf Kontinuität.

(2020)

2 bis 0 Kontakt waren das Jahr für viele Realität,
es folgte das Leben in der Virtualität.

2020 repräsentiert ebenso die Monotonie,
diese zwang viele auch psychisch in die Knie.

Doch 2020 strahlt auch etwas beruhigend und harmonisches aus,
man verbrachte sehr viel Zeit zu Haus.
Ob Zeit mit der Familie, neue Hobbys oder Kontemplation,
manch einer startet durch mit einer neuen Qualifikation
oder einer neuen Geschäftsidee,
entstanden durch Zeit für Spaziergänge durch eine Allee oder am See.

Wir sind mitten einer Umbruchzeit, weltweit.

Versuchen wir es als gesellschaftliche Weiterentwicklungschance zu verstehen,
es kommt darauf an, wie wir mit der Situation umgehen.

Wir dürfen unsere Werte nicht verraten,
denn könnten wir nach der Krise vielleicht sogar durchstarten.
Weltoffenheit, Freiheit und Toleranz,
statt Ignoranz und Solotanz.

 

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Das Frühstück im Grünen

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Das Frühstück im Freien (Manet)

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Maler: Édouard Manet
Originaltitel: Le Déjeuner sur l’herbe
Standort: Musée d´Orsay, Paris
Jahr: 1863

 

Geschichtlicher Hintergrund:

Eines seiner bekanntesten Bilder malte Manet im Alter von 31 Jahren. Zur damaligen Zeit, im Jahr 1863, galt sein Werk als höchst provokant, gar als skandalös. Dies liegt daran, dass im damaligen Kaiserreich strenge Regularien in Bezug auf die Malerei galten. Ziel war es, angepasste Künstler durch die Vorgaben von Techniken, Themen etc. zu fördern und „Querdenker“ auszuschließen. Den jährlichen Höhepunkt in der Ehrung dieser angepassten Künstler stellte der Salon statt, eine Ausstellung, deren Jury streng überwachte, wer was ausstellen durfte. Mehr als die Hälfte aller eingereichten Werke wurde im Jahr 1863 ausgeschlossen („refuser“). Für die abgewiesenen Künstler stellte diese Entscheidung eine extreme Belastung dar, da der Zugang zu Kunstmarkt fast unmöglich wurde.1 Manet konnte sich die Provokation aufgrund einer hohen Erbschaft allerdings erlauben. Mit seinem ersten Skandalbild brüskierte er nicht nur das Publikum, sondern auch seine Familie.2

Die Kritik am vorherrschenden Kunstsystem ging so weit, dass der damalige Kaiser Napoleon III. entschied, eine parallele Ausstellung ins Leben zurufen, auf der die abgewiesenen Werke ausgestellt werden konnten.3 Nachdem Manets Bild unter dem damaligen Namen „Das Bad“  abgewiesen wurde, stellte er sein Bild auf dem Salon der Zurückgewiesenen(„Salon des Refusés“)  aus.

Wen sehen wir auf dem Bild?

Nackte Frau

Es handelt sich um die reale Frau Victorine Meurent, eine unbedeutende Kneipengitarristin. Sie stand Manet immer wieder Modell. Auffällig ist, dass Manet sie mit Falten malte, was dem damaligen Ideal von der perfekten Schönheit widersprach.

Zwei Männer

In der Mitte befindet sich der Bruder von Manets späteren Frau, Ferdinand Leenhoff. Rechts neben ihm sitzt der Bruder Manets, Eugène Manet.

Frau im Hintergrund

Manet hat dort einer seiner Freundinnen und spätere Gemahlin des Schriftstellers Émile Zola, Alexandrine Meley, verewigt.

Was ist besonders auffällig an dem Bild?

Das Bild besteht aus vielen Kontrasten. Während die beiden Männer wegschauen, sieht Victorine Meurent den Betrachter direkt an. Durch ihre Nacktheit strahlt ihre Haut weiß, während die Männer gegenteilig schwarze Kleidung der tragen. Das gesamte Bild bildet einen Kontrast aus Licht und Schatten. Auch der Malstil bildet einen Kontrast. Während der Blick von Victorine sehr real erscheint, verzichtet Manet beispielsweise bei den Perspektiven auf eine realistische Darstellung. Er malt zweidimensional und flach, zudem erscheint Alexandrine im Hintergrund viel zu groß.  Aufgrund der Perspektive müsste sie real dargestellt wesentlich kleiner abgebildet sein.4

Nackte Personen darzustellen war bis dahin nichts Ungewöhnliches, allerdings vorwiegend im religiösen Kontext zur Darstellung des Schöpfungsaktes, der Sünde oder der Reue. Manet setzt Nacktheit erstmals in ein bürgerliches Umfeld und stellte Nacktheit als natürlich und naturverbunden dar. Dadurch hinterfragt er die damaligen Moralvorstellungen und macht sich über diese lustig.

Da sich auf dem Bild ausschließliche reale Personen aus Manets Umfeld befinden, neigte das Publikum zudem dazu, Manets eigenen unkonventionellen Lebensstil in das Bild hineinzuinterpretieren.5


1+3 Kropmanns, Peter (2018): EDOUARD MANET – DAS FRÜHSTÜCK IM GRÜNEN. Hg. v. ZEIT WELTKUNST Verlag GmbH. Online verfügbar unter https://www.weltkunst.de/kunstwissen/2018/01/edouard-manet-das-fruehstueck-im-gruenen, zuletzt aktualisiert am 23.01.2018, zuletzt geprüft am 01.12.2020.
4 Baumgartel, Louisa (2018): „Das Frühstück im Grünen“ von Édouard Manet. Hg. v. Gesellschaft KOLLEK. Online verfügbar unter https://blog.singulart.com/de/2018/09/03/das-fruhstuck-im-grunen-von-edouard-manet /, zuletzt aktualisiert am 03.09.2018, zuletzt geprüft am 01.12.2020.
2 Farthing, Stephen (Hg.) (2008): 1001 Gemälde die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist. Zürich: Edition Olms AG.
5 Schuster, Uli: Leistungskurs Kunsterziehung. Online verfügbar unter http://www.lpg.musin.de/kusem/lk/manet/manset.htm, zuletzt geprüft am 01.12.2020.

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ohne Titel I

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Collage aus zwei Bildern. Links Skulptur mir hängenden Kopf, rechts drei Herzen an einer Mauer. (Frustration)ohne Titel I

Anziehung und Abneigung,
sowohl Faszination als auch Frustration,
gefallen wollen, doch nur enttäuschen,
gierig nach Bestätigung, doch nur missbilligende Worte.
Langsame Resignation. Resultierende Kapitulation.
Gleichgültigkeit.
Liebe.

                                                                              (2018)

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